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Atemschutzabschnittsübung des Abschnittes Gänserndorf

Am 19. September 2026 fand in Auersthal eine Abschnittsübung des Abschnittes Gänserndorf statt. Der Themenschwerpunkt der Übung lag auf dem Einsatz unter umluftunabhängigem Atemschutz und der damit verbundenen Brandbekämpfung im Innenangriff.

Theoretischer Teil

Zu Beginn der Übung wurde ein theoretischer Ausbildungsblock durchgeführt. Dabei lag der Fokus auf der richtigen Handhabung eines Strahlrohres sowie auf den unterschiedlichen Sprühbildern, die bei der Brandbekämpfung im Innenangriff eingesetzt werden können.

Neben der korrekten Bedienung des Strahlrohres wurde insbesondere auf die Auswahl und Anwendung des jeweils geeigneten Sprühbildes für die unterschiedlichen Einsatzsituationen eingegangen.

Praktischer Teil

Im Anschluss an den Theorieblock wurde das erlernte Wissen im praktischen Teil umgesetzt. Die Atemschutztrupps mussten eine vorbereitete Übungsstrecke bewältigen, die mit verschiedenen Hindernissen sowie zwei Türöffnungen ausgestattet war.

Dabei standen insbesondere das sichere und koordinierte Vorgehen unter Atemschutz, die Kommunikation innerhalb des Trupps sowie die richtige Handhabung des Strahlrohres im Mittelpunkt.

Nach dem Durchqueren der Übungsstrecke folgte eine simulierte Brandbekämpfung. Dabei wurde ein Gasbrand dargestellt. Ziel der Einsatzübung war es, den Brand mit einem entsprechend gewählten Löschstrahl soweit unter Kontrolle zu halten, dass ein Truppmitglied gefahrlos zur Gaszufuhr vordringen und diese abdrehen konnte.

Durch die realitätsnahe Gestaltung der Übung konnten die Atemschutzgeräteträger das taktische Vorgehen, die Zusammenarbeit im Trupp sowie die richtige Anwendung des Löschstrahls unter praxisnahen Bedingungen trainieren.

Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Christian Schantl betont: „Bei dieser Übung stand das sichere und koordinierte Arbeiten unter Atemschutz im Mittelpunkt. Besonders wichtig war die richtige Handhabung des Strahlrohres und das taktische Vorgehen bei der simulierten Gasbrandbekämpfung. Solche praxisnahen Übungen sind entscheidend, um im Ernstfall sicher und effektiv handeln zu können.“

Die Abschnittsübung bot somit eine wertvolle Möglichkeit, bestehende Kenntnisse zu festigen und das sichere Vorgehen bei Brandeinsätzen unter umluftunabhängigem Atemschutz zu trainieren.

Ein besonderer Dank gilt der Firma Feuerschutz Bayer sowie allen Ausbildern, die mit ihrer Unterstützung, ihrem Fachwissen und ihrem Engagement zum erfolgreichen Gelingen der Abschnittsübung beigetragen haben.



 

Waldbrandgefahr

Erhöhte Brandgefahr in Wäldern, Wiesen und Vegetationsflächen – Bitte helfen Sie mit, Brände zu verhindern! 

Die anhaltende Trockenheit erhöht derzeit das Risiko von Bränden in Wäldern, auf Wiesen sowie in allen trockenen Vegetationsflächen erheblich. Bereits eine kleine Unachtsamkeit kann ausreichen, um einen Brand auszulösen.

Wie in den vergangenen Tagen leider bereits mehrfach vorgekommen ist, kam es zu mehreren Bränden auf Wiesen, Feldern und in Vegetationsflächen. Auch der Bezirk Gänserndorf blieb davon nicht verschont. Diese Vorfälle zeigen eindrucksvoll, wie schnell sich Brände bei den derzeitigen Bedingungen entwickeln und ausbreiten können. Umso wichtiger ist es, dass wir alle besonders achtsam handeln und durch verantwortungsbewusstes Verhalten dazu beitragen, weitere Brände zu verhindern.

Mit verantwortungsvollem Verhalten kann jede und jeder dazu beitragen, unsere Natur zu schützen.

Brandgefahr vermeiden – Prävention

* In Wäldern und auf trockenen Vegetationsflächen nicht rauchen und keine Zigaretten oder andere glühende Gegenstände wegwerfen.

* Kein Lagerfeuer entzünden und nicht im oder am Wald, auf Wiesen oder in der Nähe trockener Vegetation grillen.

* Keine Kerzen, Fackeln oder sonstige offene Flammen in Wäldern oder auf Vegetationsflächen verwenden.

* Keine Funken oder andere Zündquellen verursachen.

* Fahrzeuge ausschließlich auf ausgewiesenen Parkplätzen abstellen, da heiße Auspuffanlagen und Katalysatoren trockenes Gras oder andere Vegetation entzünden können.

Verhalten im Ernstfall

Sollten Sie einen Brand in einem Wald, auf einer Wiese oder einer anderen Vegetationsfläche bemerken:

* Verlassen Sie den Gefahrenbereich umgehend – Ihre Sicherheit hat oberste Priorität.

* Verständigen Sie sofort die Feuerwehr unter dem Notruf 122.

* Achten Sie auf Windrichtung und Rauchausbreitung.

* Halten Sie Abstand zu Brandflächen sowie zu umsturzgefährdeten Bäumen oder anderen Gefahrenquellen.

Gemeinsam können wir Brände verhindern. Bitte handeln Sie achtsam und helfen Sie mit, Wälder, Wiesen und unsere gesamte Natur zu schützen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!