Am Montag, den 21. September 2026, wurden die Feuerwehren Jedenspeigen, Sierndorf, Dürnkrut und Waidendorf zu einem angenommenen schweren Verkehrsunfall alarmiert.
Nach einer Kollision waren zwei Personenkraftwagen von der Fahrbahn abgekommen und im angrenzenden, abschüssigen Gelände zum Stillstand gekommen. In beiden Fahrzeugen befand sich jeweils eine Person, die im Fahrzeugwrack eingeklemmt war.
Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren sowie die sichere und effiziente Durchführung einer technischen Menschenrettung unter erschwerten Bedingungen zu trainieren.
Übungsaufgaben
1. Sicherung der Einsatzstelle
Zu Beginn wurde die Unfallstelle umgehend abgesichert und die Einsatzstelle gegen weitere Gefahren geschützt. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Sicherung der beiden Fahrzeuge. Aufgrund des abschüssigen Geländes mussten die Pkw gegen ein weiteres Abrutschen stabilisiert und gesichert werden.
2. Menschenrettung
Im Mittelpunkt der Übung stand die rasche und schonende Rettung der beiden eingeklemmten Personen. Unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät – Rettungsschere und Spreizer – wurden die notwendigen Öffnungen an den Fahrzeugen geschaffen und beide bewusstlosen Personen aus den Unfallfahrzeugen befreit.
Nach der erfolgreichen Menschenrettung wurden die Personen an den Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben.
3. Brandschutz und Folgemaßnahmen
Parallel zu den Rettungsmaßnahmen wurde der zweifache Brandschutz aufgebaut, um mögliche Brand- und Explosionsgefahren während der technischen Rettung und der anschließenden Fahrzeugbergung abzusichern.
Nach Abschluss der Menschenrettung wurde die Bergung der beiden Fahrzeuge durchgeführt und die weiteren erforderlichen Sicherungsmaßnahmen abgearbeitet.