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29 neue Atemschutzgeräteträger ausgebildet

Vom 24. bis 26. September 2026 fand im Feuerwehrhaus der Feuerwehr Hohenau das nächste Atemschutzgeräteträgermodul statt. Im Mittelpunkt der dreitägigen Ausbildung standen die Sicherheit, die fachliche Kompetenz und die praxisnahe Vorbereitung auf anspruchsvolle Feuerwehreinsätze.

Unter der Leitung von Modulleiter OBI Martin Kriegl absolvierte gemeinsam mit seinem engagierten Ausbilderteam eine Gruppe von insgesamt 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses wichtige Ausbildungsmodul.

Ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung war der sichere und fachgerechte Umgang mit dem Atemschutzgerät. Neben den notwendigen theoretischen Grundlagen wurde großer Wert auf die praktische Anwendung und die möglichst realitätsnahe Darstellung von Einsatzsituationen gelegt. Einsätze unter Atemschutz gehören zu den herausforderndsten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst. Sie setzen neben fundiertem technischem Wissen auch körperliche Belastbarkeit, mentale Stärke und eine ausgeprägte Fähigkeit zur Zusammenarbeit im Team voraus.

Im Stationsbetrieb konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche einsatznahe Situationen trainieren. Zu den Schwerpunkten zählten unter anderem die Suche nach vermissten Personen in verrauchten Räumen, das Bewältigen eines Hindernisparcours bei eingeschränkter Sicht sowie das sichere Auf- und Absteigen über Leitern.

Auch der korrekte Einstieg durch ein Fenster wurde intensiv geübt, da dieser bei verschiedenen Rettungs- und Löschmaßnahmen erforderlich sein kann. Ein weiterer Ausbildungsinhalt war das fachgerechte Öffnen einer Brandraumtür. Dabei wurde besonderer Wert auf die Wahrung der eigenen Sicherheit sowie auf ein taktisch richtiges Vorgehen gelegt.

Darauf aufbauend trainierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den ersten Löschangriff einschließlich des erforderlichen Schlauchmanagements. Ziel war es, die einzelnen Handgriffe zu festigen und im Einsatzfall schnell, sicher und effizient reagieren zu können.

Mit der erfolgreichen Durchführung des Atemschutzgeräteträgermoduls wurde ein weiterer wichtiger Schritt zur Sicherstellung einer hohen Einsatzbereitschaft und zur Erhöhung der Sicherheit im Feuerwehrdienst gesetzt. Qualifizierte und gut ausgebildete Atemschutzgeräteträgerinnen und Atemschutzgeräteträger bilden dabei eine unverzichtbare Säule für einen sicheren und professionellen Feuerwehreinsatz.

Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Hohenau für die Austragung sowie die Bereitstellung der Ausbildungsmöglichkeiten. 

Abschließend wurde Ausbildner Stefan Palmberger herzlich zur Geburt seines Nachwuchses gratuliert und ihm sowie seiner Familie für die gemeinsame Zukunft alles Gute, viel Gesundheit und zahlreiche schöne Momente gewünscht.

Waldbrandgefahr

Erhöhte Brandgefahr in Wäldern, Wiesen und Vegetationsflächen – Bitte helfen Sie mit, Brände zu verhindern! 

Die anhaltende Trockenheit erhöht derzeit das Risiko von Bränden in Wäldern, auf Wiesen sowie in allen trockenen Vegetationsflächen erheblich. Bereits eine kleine Unachtsamkeit kann ausreichen, um einen Brand auszulösen.

Wie in den vergangenen Tagen leider bereits mehrfach vorgekommen ist, kam es zu mehreren Bränden auf Wiesen, Feldern und in Vegetationsflächen. Auch der Bezirk Gänserndorf blieb davon nicht verschont. Diese Vorfälle zeigen eindrucksvoll, wie schnell sich Brände bei den derzeitigen Bedingungen entwickeln und ausbreiten können. Umso wichtiger ist es, dass wir alle besonders achtsam handeln und durch verantwortungsbewusstes Verhalten dazu beitragen, weitere Brände zu verhindern.

Mit verantwortungsvollem Verhalten kann jede und jeder dazu beitragen, unsere Natur zu schützen.

Brandgefahr vermeiden – Prävention

* In Wäldern und auf trockenen Vegetationsflächen nicht rauchen und keine Zigaretten oder andere glühende Gegenstände wegwerfen.

* Kein Lagerfeuer entzünden und nicht im oder am Wald, auf Wiesen oder in der Nähe trockener Vegetation grillen.

* Keine Kerzen, Fackeln oder sonstige offene Flammen in Wäldern oder auf Vegetationsflächen verwenden.

* Keine Funken oder andere Zündquellen verursachen.

* Fahrzeuge ausschließlich auf ausgewiesenen Parkplätzen abstellen, da heiße Auspuffanlagen und Katalysatoren trockenes Gras oder andere Vegetation entzünden können.

Verhalten im Ernstfall

Sollten Sie einen Brand in einem Wald, auf einer Wiese oder einer anderen Vegetationsfläche bemerken:

* Verlassen Sie den Gefahrenbereich umgehend – Ihre Sicherheit hat oberste Priorität.

* Verständigen Sie sofort die Feuerwehr unter dem Notruf 122.

* Achten Sie auf Windrichtung und Rauchausbreitung.

* Halten Sie Abstand zu Brandflächen sowie zu umsturzgefährdeten Bäumen oder anderen Gefahrenquellen.

Gemeinsam können wir Brände verhindern. Bitte handeln Sie achtsam und helfen Sie mit, Wälder, Wiesen und unsere gesamte Natur zu schützen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!