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Hochwasserschulung Viadonau

Im Rahmen einer zweitägigen Ausbildungseinheit wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern umfassende theoretische sowie praktische Grundlagen für das sichere und effiziente Vorgehen bei Hochwassereinsätzen vermittelt. Ziel der Ausbildung war es, sowohl das Verständnis für Einsatzabläufe zu vertiefen als auch die praktische Handhabung von Gerätschaften und Schutzmaßnahmen zu festigen.

16.April 2026 - Tag 1 (Theorie):
Der erste Ausbildungstag fand im Wasserdiensthaus Marchegg statt und widmete sich den grundlegenden theoretischen Inhalten. Behandelt wurden unter anderem der Aufbau und die Funktionsweise von Hochwasserschutzdämmen sowie typische Schadensbilder, die im Einsatzfall auftreten können. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Dammverteidigung, wobei verschiedene Maßnahmen zur Sicherung und Stabilisierung von gefährdeten Bereichen erläutert wurden. Zusätzlich wurden die organisatorischen Abläufe sowie die Zuständigkeiten und Zusammenarbeit der einzelnen Einsatzorganisationen bei Hochwassereinsätzen ausführlich besprochen.

17.April 2026 -Tag 2 (Praxis):
Am zweiten Tag stand die praktische Umsetzung der erlernten Inhalte im Vordergrund. Auf dem Übungsgelände der ViaDonau in Bad Deutsch-Altenburg sowie bei der Hochwasser-Expositur Hainburg konnten die Teilnehmer ihr Wissen direkt anwenden und vertiefen. Dabei wurde der Umgang mit der Sandsackfüllmaschine trainiert, ebenso wie das korrekte Befüllen und fachgerechte Verlegen von Sandsäcken zum Aufbau stabiler Schutzmaßnahmen. Ein weiterer wichtiger Übungspunkt war das richtige Setzen von Dammbalken, um temporäre Hochwasserschutzsysteme sicher und effizient aufzubauen.

Durch die Kombination aus Theorie und Praxis erhielten die Teilnehmer eine fundierte Ausbildung, die sie optimal auf den Ernstfall vorbereitet und die Einsatzfähigkeit im Hochwasserschutz nachhaltig stärkt.

Fotos: BR Christopher Ebm - AFK Marchegg

Waldbrandgefahr

Erhöhte Brandgefahr in Wäldern, Wiesen und Vegetationsflächen – Bitte helfen Sie mit, Brände zu verhindern! 

Die anhaltende Trockenheit erhöht derzeit das Risiko von Bränden in Wäldern, auf Wiesen sowie in allen trockenen Vegetationsflächen erheblich. Bereits eine kleine Unachtsamkeit kann ausreichen, um einen Brand auszulösen.

Wie in den vergangenen Tagen leider bereits mehrfach vorgekommen ist, kam es zu mehreren Bränden auf Wiesen, Feldern und in Vegetationsflächen. Auch der Bezirk Gänserndorf blieb davon nicht verschont. Diese Vorfälle zeigen eindrucksvoll, wie schnell sich Brände bei den derzeitigen Bedingungen entwickeln und ausbreiten können. Umso wichtiger ist es, dass wir alle besonders achtsam handeln und durch verantwortungsbewusstes Verhalten dazu beitragen, weitere Brände zu verhindern.

Mit verantwortungsvollem Verhalten kann jede und jeder dazu beitragen, unsere Natur zu schützen.

Brandgefahr vermeiden – Prävention

* In Wäldern und auf trockenen Vegetationsflächen nicht rauchen und keine Zigaretten oder andere glühende Gegenstände wegwerfen.

* Kein Lagerfeuer entzünden und nicht im oder am Wald, auf Wiesen oder in der Nähe trockener Vegetation grillen.

* Keine Kerzen, Fackeln oder sonstige offene Flammen in Wäldern oder auf Vegetationsflächen verwenden.

* Keine Funken oder andere Zündquellen verursachen.

* Fahrzeuge ausschließlich auf ausgewiesenen Parkplätzen abstellen, da heiße Auspuffanlagen und Katalysatoren trockenes Gras oder andere Vegetation entzünden können.

Verhalten im Ernstfall

Sollten Sie einen Brand in einem Wald, auf einer Wiese oder einer anderen Vegetationsfläche bemerken:

* Verlassen Sie den Gefahrenbereich umgehend – Ihre Sicherheit hat oberste Priorität.

* Verständigen Sie sofort die Feuerwehr unter dem Notruf 122.

* Achten Sie auf Windrichtung und Rauchausbreitung.

* Halten Sie Abstand zu Brandflächen sowie zu umsturzgefährdeten Bäumen oder anderen Gefahrenquellen.

Gemeinsam können wir Brände verhindern. Bitte handeln Sie achtsam und helfen Sie mit, Wälder, Wiesen und unsere gesamte Natur zu schützen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!