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Vegetationsbrand im Raum Neusiedl an der Zaya / Palterndorf-Dobermannsdorf / Hausbrunn

Ein ausgedehnter Vegetationsbrand beschäftigte zahlreiche Feuerwehren im Raum Neusiedl an der Zaya, Palterndorf-Dobermannsdorf und Hausbrunn.

 

Aufgrund der raschen Ausbreitung des Feuers wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften alarmiert, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung auf angrenzende Vegetationsflächen zu verhindern.

Insgesamt standen rund 20 Feuerwehren mit rund 40 Fahrzeugen und etwa 180 Feuerwehrmitgliedern aus drei Bezirken im Einsatz. Zusätzlich unterstützten die Waldbranddienstgruppe des Bezirks Gänserndorf, das Drohnenteam des Bezirkes,  die Betriebsfeuerwehr OMV sowie ein Tanklöschfahrzeugzug des Bezirks Gänserndorf mit sieben Fahrzeugen und 39 Einsatzkräften die umfangreichen Löscharbeiten.

Durch die enge Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte konnte die Brandbekämpfung koordiniert und effizient durchgeführt werden.

Vom Brand waren insgesamt rund 15 Hektar Vegetation betroffen. Um die Ausbreitung der Flammen einzudämmen, wurden mehrere Löschleitungen aufgebaut und der Brand aus verschiedenen Richtungen bekämpft.

Gleichzeitig konzentrierten sich die Einsatzkräfte darauf, gefährdete Bereiche zu schützen und Glutnester gezielt abzulöschen.

Eine besondere Herausforderung stellte das unwegsame Gelände im Einsatzgebiet dar. Die erschwerte Zugänglichkeit machte den Einsatz von Fahrzeugen und Gerätschaften teilweise schwierig und erforderte von den Einsatzkräften körperlich anspruchsvolle Löscharbeiten.

Aufgrund der extremen Temperaturen und der hohen körperlichen Belastung während der lang andauernden Löscharbeiten wurden die eingesetzten Kräfte laufend durchgetauscht, um die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten und die Sicherheit der Feuerwehrmitglieder zu gewährleisten. Im Zuge dieses Personalwechsels wurden die Besatzungen der Waldbrandfahrzeuge durch Einheiten aus Stockerau und Alberndorf abgelöst. Durch diesen geregelten Austausch konnten die umfangreichen Lösch- und Nachlöscharbeiten ohne Unterbrechung fortgesetzt und die Einsatzkräfte bestmöglich entlastet. Trotz dieser Bedingungen gelang es durch den koordinierten Einsatz aller beteiligten Feuerwehren, die Brandausbreitung einzudämmen und den Vegetationsbrand unter Kontrolle zu bringen.

Nach dem Eindämmen des Brandes wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt, um verbliebene Glutnester abzulöschen und ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern. Erst nachdem sämtliche betroffenen Bereiche kontrolliert worden waren, konnten die eingesetzten Kräfte den Einsatz schrittweise beenden.

Dank des raschen und professionellen Einschreitens aller eingesetzten Feuerwehren sowie der unterstützenden Einheiten konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert und der Vegetationsbrand erfolgreich bekämpft werden.

Besonderer Dank geht an das Rote Kreuz welche die Versorgung der Einsatzkräfte sichergestellt hat, sowie an die Polizei Niederösterreich für die gute Zusammenarbeit.

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